Mobile Banking

Mobile BankingEine zunehmende Anzahl an Bankkunden nutzt mobile Geräte wie Smartphones und Tablets für das Mobile Banking. Sie informieren sich von unterwegs aus über ihren aktuellen Kontostand und führen Überweisungen durch. Viele Banken bieten hierfür spezielle Apps an, die durch vielfältige Funktionen überzeugen und die Handhabung erleichtern. Alternativ können Besitzer mobiler Geräte im Internet surfen und dort das gewöhnliche Onlinebanking verwenden. Hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit, zum Beispiel beim Anzeigeformat, erweisen sich Apps aber als wesentlich praktischer.

Bankgeschäfte per App erledigen

Bei zahlreichen Instituten können sich Kunden bankeigene Apps kostenlos auf ihr Smartphone oder Tablet herunterladen. Mit diesen Apps nutzen sie vielfältige Funktionen besonders benutzerfreundlich. Sie rufen zum Beispiel jederzeit und von überall aus ihren Kontostand oder Depotwert ab. Sie können auch Geld überweisen, Daueraufträge ändern und Wertpapiere kaufen. Wie beim normalen Onlinebanking benötigen sie hierzu nur ihre Zugangsdaten und für die Bestätigung jeder Transaktion eine TAN. Diese Apps haben die meisten Banken für alle gängigen Betriebssysteme entwickeln lassen. Ein Unterschied besteht neben den unterschiedlichen Funktionsumfängen bei der Frage, ob alle Funktionen in einer App integriert sind oder ob Kunden mehrere Apps herunterladen müssen. Ein Angebot, bei dem die mobile Anwendung sogar im Vordergrund steht ist das Girokonto der N26.

Zusatznutzen im mobilen Banking

Viele Apps beinhalten nicht nur Grundfunktionen, sondern zahlreiche Dienste mit einem gewissen Mehrwert. Nutzer erhalten beispielsweise aktuelle Börsennews und können recherchieren, wo sich der nächste Geldautomat befindet. Manche Apps vervollständigen auch die Empfängerdaten auf Basis bereits getätigter Überweisungen automatisch. Wer beispielsweise an seinen Stromversorger Geld überweist, muss nur die ersten Buchstaben des Unternehmens eingeben. Erwähnung verdient auch die sogenannte Fotoüberweisung. Liegt eine ausgedruckte Rechnung vor, können Kunden diese mit ihrem mobilen Gerät abfotografieren. Die App digitalisiert die Überweisungsdaten, Nutzer bestätigen sie anschließend. Das spart Zeit und Aufwand. Smartphones lassen sich zudem für die Identitätsüberprüfung einsetzen. Alle Banken müssen bei Neukunden den Personalausweis prüfen, um Kunden mit falscher Identitätsangabe zu verhindern. Dafür kommt zum einen der Gang auf eine Bank- oder Postfiliale infrage. Zum anderen können Verbraucher dies per Videoident erledigen: Dazu bauen sie eine Video-Verbindung zu einem entsprechenden Dienstleister auf und halten ihren Personalausweis vor die Kamera.

Die Sicherheit ist gewährleistet

Manche Menschen interessieren sich grundsätzlich für Mobile Banking, schrecken aber aus Sicherheitsgründen davor zurück. Das beweisen diverse Umfragen. Allerdings sind die Sorgen unbegründet, wenn Kunden die wichtigsten Tipps beherzigen. So sollten sie wie beim Onlinebanking darauf achten, dass sie ihre Zugangsdaten sicher aufbewahren. Kunden sollten die PIN niemals auf dem Smartphone oder Tablet abspeichern. Auf ihrem mobilen Gerät sollten sie zudem sicherstellen, dass sich keine Viren und Trojaner einnisten. Dafür empfiehlt sich eine Antiviren-Software. Für die restliche Sicherheit beim Mobile Banking garantieren die Institute. So bieten sie besonders geschützte Verfahren wie die photoTAN oder die pushTAN, mit diesen sicher übertragenen und nur ein Mal gültigen TANs bestätigen Nutzer ihre Transaktionen. Die Übermittlung aller Daten erfolgt darüber hinaus verschlüsselt.

Was sagen die Nutzer?

Sie möchten vorrangig mit Tablet oder Smartphone auf Ihr Girokonto zugreifen. Dann ist eine gut funktionierende App zum mobilen Banking auch Entscheidungskriterium bei der Wahl des richtigen Anbieters. Ein einfacher Weg hier zum Ziel zu gelangen, ist es, die Erfahrung und Bewertung anderer Nutzer zu berücksichtigen. Im Google Play Store stehen neben N26 (4,4 Punkte von 5) die Consorsbank (4,2) und die Norisbank (4,0) auf den vorderen Plätzen.