Dispositionskredit

Ein Dispositionskredit ist die beliebteste und meistgenutzte Darlehensform der Deutschen. Mit dem Kleinkredit per Überziehungsrahmen ist fast jedes Online Girokonto ausgestattet. Meistens ist er fester Bestandteil des Gesamtpaketes oder wird nach den ersten Zahlungseingängen auf dem Online Girokonto eingerichtet. Spätere Veränderungen des Kreditrahmens gewähren die Banken - Bonität vorausgesetzt - unkompliziert und formlos. Voraussetzung sind für einen Dispositionskredit sind die Volljährigkeit, Einkommensnachweise sowie eine positive Schufa-Auskunft.

Wieviel Dispo akzeptiert die Bank?

Der Rahmen für den Dispositionskredit wird von den Banken unterschiedlich definiert. Die Regel ist ein Überziehungsrahmen von zwei bis drei Monatsgehältern. Für Auszubildende und Studenten liegt, zumindest in der ersten Zeit nach Einrichtung, die Obergrenze meist bei 1.000 Euro. Viele Banken schauen sich bei der erstmaligen Gewährung oder der Aufstockung eines Dispos auch Ihre bisherige Zahlungsmoral etwas genauer an. Als "guter Kunde" können Sie meist mit der "Großzügigkeit" ihrer Bank rechnen. Das hilft Ihnen bei kurzfristigem Finanzbedarf und damit einem höheren Dispo.

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Der Dispositionskredit - das teuerste Darlehen überhaupt

Für viele Kunden ist der Dispositionskredit durch seine unbürokratische und schnelle Einrichtung verlockend. Dazu kommt das nicht definierte Zahlungsziel. Der Dispo kann ohne Laufzeitlimit und monatliche Ratenzahlung gehalten werden. Voraussetzung ist, dass Sie den vereinbarte Kreditrahmen nicht überschreiten. Das unkomplizierte Prozedere hat allerdings seinen Preis. Die Zinsen für den Dispositionskredit liegen bei den meisten Banken deutlich über den Angeboten für Ratenkredite. Deutlich teurer sind Überziehungen des Dispo-Rahmens, für die viele Institute Zinssätze berechnen, die nur knapp unter der 20-Prozent-Marke liegen.

Ein Vergleich verschiedener Kreditinstitute im Hinblick auf ihre Dispo-Zinsen hilft Ihnen bei der Neueröffnung eines Giro-Kontos, das persönlich optimale Angebot zu finden. Wenn das Girokonto bei der Hausbank bereits längere Zeit besteht, verhilft nur ein Anbieterwechsel zu einem günstigeren Dispositionskredit. Bei einer ansonsten guten Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Bank empfiehlt sich dieser Schritt jedoch nur selten.

Zinsgünstige Alternativen zum Dispo

Ein Dispo eignet sich vor allem für kurzfristigen Finanzbedarf, bei dem klar ist, dass Sie das Minus auf dem Girokonto schnell wieder ausgegleichen. Für längerfristige Finanzierungen, ausdrücklich auch bei kleineren Darlehenssummen, sollten Sie jedoch immer Alternativen zu einem Dispositionskredit recherchieren. Viele Institute haben inzwischen Kleinkredite ab 1.000 oder 1.500 Euro im Programm. Diese erfordern zwar den expliziten Abschluss eines Darlehensvertrages und monatliche Ratenzahlung. Dafür bieten sie im Vergleich zum Dispo deutlich bessere Konditionen. So finden Sie gelegentlich sogar 0-Prozent-Angebote. Erste Wahl sind hier wiederum zahlreiche Online-Angebote, deren Zinsen nicht nur bonitäts- sondern auch laufzeitabhängig berechnet werden. Die Ratenkredite sind auch dann empfehlenswert, wenn der Dispositionskredit bereits längere Zeit besteht. Um negative Bewertungen der eigenen Bonität zu vermeiden, sollte Ihre Umschuldung vor einer Überziehung des Dispo-Rahmens unter Dach und Fach sein.

Auch sogenannte Rahmen-Kredite sind eine gute und zinsgünstigere Dispo-Alternative und werden von einigen Banken angeboten. Der vereinbarte Kreditrahmen kann hier wie beim Dispositionskredit ohne weitere Rücksprachen genutzt werden, zurückgezahlt wird das Darlehen jedoch in Monatsraten. In der Regel werden Rückzahlungen oberhalb einer mit der Bank vereinbaren Mindestrate ohne zusätzliche Kosten akzeptiert.